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Reiseblog

ATHEN – quirlig, lebendig & abwechslungsreich

ATHEN – quirlig, lebendig & abwechslungsreich
Bloggerin
Elke Tödtling

Athen, eine der größten Städte Europas, steckt voller Überraschungen und Kontraste. Ich habe die nahezu 4 Millionen Metropole in einem Kurztrip gut erkunden können. Die schöne, quirlige Altstadt mit vielen Geschäften, guten Restaurants, der weltberühmten Akropolis und die tollen Einkaufsstraßen des modernen Athens mit einer umfangreichen Palette an Shoppingmöglichkeiten (preislich günstiger als bei uns) laden zum Bummeln, Einkaufen und Verweilen ein. 

Relikte aus der Antike

Überall in der Stadt trifft man auf Relikte aus der Antike, die man zu Fuß in einem längeren Rundgang besichtigen kann. Wenn die Beine schon müde sind, gelangt man mit  der U-Bahn schnell und unkompliziert überall hin, auch zum Erholungsgebiet Glyfada mit seinem wunderschönen Strand.

Tageskreuzfahrt

Ich empfehle eine Tageskreuzfahrt zu den Inseln Ägina, Hydra und Poros. Man ist zwar 12 Stunden unterwegs und ca. 7 Stunden davon am Schiff, aber der Aufwand lohnt sich durchaus. Ich hatte mit dem Wetter leider kein Glück, bei Schönwetter jedoch erstrahlen die Inseln in ihrem ganz besonderen Glanz.

Tipp: Auf Ägina – der Pistazieninsel - werden Pistazien in allen Varianten und auch Produkte davon wie Pesto, Aufstriche in Süß und Pikant etc. verkauft.

Hotel Titania *****

Sehr schönes Hotel mit geschmackvollen modernen Zimmern und einer Dachterrasse mit Panoramablick auf die Akropolis. Das Frühstücksbuffet hat sehr, sehr gut ausgesehen, leider  hatte ich keine Zeit fürs Frühstück. Das Hotel ist gut gelegen, zu Fuß lässt sich die Altstadt und die Hauptgeschäftsstraße in ca. 10 Minuten erreichen.

Hotel Stanley ****

Das Hotel Stanley ist ein gutes 4-Sterne-Hotel mit netten, sauberen Zimmern. Direkt vor dem Hotel ist die U-Bahn-, eine Bus- sowie eine Hop-On Hop-Off Station, aber auch zu Fuß ist die Altstadt in ca. 20 Minuten erreichbar. Die Aussicht auf der Dachterrasse ist toll! Nach einer anstrengenden Sightseeing-Tour kann man den Tag am Pool mit herrlichem Panoramablick auf die Akropolis richtig gut ausklingen lassen.

Chalkidiki

Chalkidiki
Bloggerin
Daniela Tammegger

Die Halbinsel Chalkidiki ist rund eine Stunde von Thessaloniki entfernt und besteht aus den drei Landzungen Kassandra, Sithonia und Athos.

Mit mehr als 30 blauen Flaggen für besondere Sauberkeit und über 500 Kilometern an Stränden bietet es ein Urlaubsparadies, welches seinesgleichen sucht.

 

 

Thessaloniki

Mit dem Zielflughafen Thessaloniki begrüßt Besucher gleich zu Beginn die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Ein Tages- oder Nachtausflug lohnt sich auf jeden Fall, hier gibt es neben unzähligen Geschäften, Restaurants und Tavernen auch ein vielfältiges Nachtleben. Tipp: Die Roof Top Bar „Vanilla World Skybar“ über den Dächern von Thessaloniki bietet die besten Cocktails, die Musik kommt von internationale DJ’s.
Shopping: gleich entlang des Meeres verlaufen parallel die beiden Shoppingmeilen Tsimiski und Nikis. Vor allem Schuhfans werden begeistert sein.
Essen: Das Restaurant Panellion im Stadtzentrum, unweit vom Hotel Astoria**** – hier werden traditionelle Gerichte neu interpretiert, es zählt zu den beliebtesten Lokalen der Einheimischen.

 

 

Kasssandra

Kassandra ist geprägt von schier endlosen Sandstränden und weiten Kieferwäldern, die bis an den Strand reichen und Schatten spenden. Hier gibt es zweifelsohne einige der schönsten Ferienorte, jede Menge Wassersportmöglichkeiten, Ausgehmöglichkeiten und Hotelangebote für jeden Geschmack. Das ursprüngliche Griechenland erlebt man in Afytos, es gehört zu den schönsten Dörfern der Insel.

Sithonia

Sithonia wird auch als die „stille Schönheit“ bezeichnet. Hier ist alles ein wenig ruhiger. Einsame Buchten, die sich kettenförmig aneinanderreihen, ermöglichen einen erholsamen Urlaub inmitten herrlicher Natur. Außerdem bietet die Landzunge zwei 18-Loch Golfplätze und tolle Wander- und Radrouten.
Tipp: Fischliebhaber sind in Nikiti in der Taverne „Arsanas“, die direkt am Meer gelegen ist, richtig.

Athos

Athos ist eine weitgehend autonome Mönchsrepublik und weltweit einzigartig. Auf den vorgelagerten Inseln findet man wunderschöne Badestrände, das Binnenland an der Grenze ist besonders für Wander-, Erlebnis- und Kultururlauber ein tolles Reiseziel.  Der Hauptferienort Ouranopouli bietet zudem ausgezeichnete Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.
Tipp: das Luxushotel: Eagels Palace***** bietet exklusiven Komfort, einen traumhaften Blick über die ganze Bucht, ausgezeichnetes Essen und verfügt zudem über einen eigenen Hotelstrand mit Badetuchservice sowie Getränken und Obst zur freien Entnahme.

 

 

 

Kapverden - der Geheimtipp im Atlantik!

Kapverden - der Geheimtipp im Atlantik!
Bloggerin
Julia Bürger

Als ich am Flughafen stand, bereit für den Abflug nach Boa Vista, wusste ich nicht, was mich auf dieser Reise erwartet. Mir war bekannt, dass es traumhafte Strände geben soll – ansonsten ließ ich mich überraschen, denn in ein für mich unbekanntes Land völlig unvoreingenommen zu reisen, ist wohl die spannendste Art und Weise, dieses zu erleben.

Kapverden

Die Kapverden liegen ca. 570 km vor der afrikanischen Westküste und sind nach einem 6- bis 7-stündigen Flug von Wien oder München direkt erreichbar.
Grundsätzlich bestehen die Kapverden aus 15 Inseln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Man kann diese auch kombiniert im Zuge einer Rundreise entdecken.
Wenn man aber lieber nur eine Insel entdecken möchte, reist man am besten nach Boa Vista – die Wüsteninsel oder Sal – die Salzinsel.

Boa Vista – die Wüsteninsel

Als wir auf Boa Vista ankamen, erwartete uns eine wüstenähnliche, ja fast weltfremde Landschaft. Ein leicht roter Farbstich zierte die trockene Umgebung, ein paar einsame Sträucher und vorbeilaufende Esel waren der einzige Kontrast.
Boa Vista ist die ursprünglichere der zwei "Badeinseln". Die Straßen sind teilweise nur zur Hälfte gepflastert, die Hotelanlagen noch sehr rar und die Dörfer sind so, wie sie sind – landestypisch.
Jedoch ist dieses Fleckchen Erde nicht minder traumhaft – die schönsten Strände der Kapverden sollen sich hier befinden.
Was uns auf den ersten Blick auffiel – die Kapverdier sind sehr zuvorkommend und überaus freundlich. Ihr Leitspruch ist NO STRESS und das leben sie auch – alles braucht seine Zeit und Stress steht nicht auf der Tagesordnung. Die Inseln eignen sich also perfekt, um unserer Alltagshektik zu entfliehen.

Sal – die Salzinsel

 

Sal ist die touristisch erschlossenere Insel der beiden, jedoch ist sie, verglichen mit anderen Urlaubsdestinationen, sehr ruhig und überschaubar. Wenn man sich schließlich von dem No Stress-Feeling angesteckt hat, kann man (wenn man möchte) damit beginnen, die Insel zu erkunden. Einen guten Überblick bekomt man bei einer Inselrundfahrt, bei der man Tradition, Kultur und Natur kompakt erleben kann.

Essen

Um die Kultur und Traditionen vollkommen auskosten zu können, muss man auch die landestypischen Spezialitäten probieren. Auf den Kapverden wird der Fischfang groß geschrieben, das Nationalgericht ist jedoch ein Eintopf namens Catchupa der aus Linsen, Gemüse und Fleisch besteht. Auch sehr beliebt ist der nationale Zuckerrohrschnaps Grogue, den man auch abgeschwächt als Likör (Pontche) verkosten kann.

Musik und Tanz

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die Musik und der Tanz – ein Mix aus karibischen Rhythmen, afrikanischen Einflüssen und portugiesischen Klängen.
Es gibt langsame, wehmütige und sehnsüchtige Stile wie zum Beispiel die Morna oder auch die schnelle lebhafte Variante der Funanà.
Getanzt wird übrigens überall und zu jeder Tageszeit.

Weitere Highlights

Ein Turtle Walk bei Nacht
Auf Zehenspitzen schleichend kann man mit Hilfe eines Guides einer Schutzorganisation die seltene Karetta Karetta Schildkröte bei der Eiablage beobachten – einfach ein magisches Erlebnis.
Die Schildkröten kann man übrigens nur in unseren Sommermonaten beobachten.

Ein kapverdischer Abend
Mit typisch kapverdischen Speisen und einer rhythmischen Tanzeinlage

Ein Strandspaziergang am Santa Maria Beach
Mit anschließendem Aufenthalt im gleichnamigen Ort Santa Maria – ein entzückender Platz mit Geschäften, Bars und Restaurants. Hier treffen sich Einheimische und Urlauber, um gemeinsam den Abend am Strand ausklingen zu lassen – "a place to be"


Den ersten Platz in meinem persönlichen Ranking „Schönster Strand“ hat übrigens dieser hier gewonnen:
Der Santa Maria Beach im Süden von Sal – so einen feinsandigen, hellen Strand habe ich noch nicht gesehen. Das Wasser ist kristallklar und bei wolkenlosem Wetter saßen wir dort in einer Beach Bar und ich kürte diesen Augenblick zu meinem perfekten „NO STRESS Moment“.

Südafrika - Das Land der Vielfalt!

Südafrika - Das Land der Vielfalt!
Bloggerin
Ulrike Schusser

Egal ob landschaflich, kulturell oder kulinarisch, Südafrika hat auf einer Fläche von rund 1,2 Mio km2 so unglaublich viel zu bieten: Von Wüsten und Savannen über Buschwälder bis zu Regenwälder! Von traditionellen afrikanischen Dörfern bis zu pulsierenden Großstädten! Von den "Big Five" im Krüger Nationalpark bis zu den Pinguinen am Boulders Beach! Von tropischen Früchten, köstlich zubereiteten Steaks bis zum fangfrischen Fisch!
Die Herzlichkeit und ehrliche Gastfreundschaft der Einheimischen macht dieses Land zu etwas ganz Besonderem.

Anreise und Reiseart

Südafrika ist per Direktflug ab Wien (z.B. mit Austrian Airlines) oder München (ca. 11 Stunden Flugzeit) oder maximal mit einem Umstieg (ca. 13-14 Stunden Gesamtflugzeit) zu erreichen.
Sehr angenehm ist, dass es keine Zeitverschiebung gibt – somit bleibt der Jetlag erspart!

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Wenn man sich das Fahren auf der linken Seite zutraut, steht einer Mietwagen-Rundreise nichts mehr im Weg. Die Beschaffenheit der Straßen ist gut und die Beschilderungen unterwegs sehr übersichtlich. Die langen Distanzen sind kein Problem, es gibt genügend Tankstellen und Shops unterwegs.

Krüger Nationalpark und Umgebung

Mein absolutes Highlight der Südafrika-Reise war definitiv der Krüger Nationalpark.
Auf den Weg zur gebuchten Lodge begegneten uns schon die ersten Giraffen und Antilopen. Diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen ist einfach unbeschreiblich!

Unser erfahrener Ranger führte uns bei den Game Drives (Pirschfahrten) direkt zu den "Big Five", das sind Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Er wusste genau, wo diese anzutreffen waren – und bis auf den Leoparden (der ist aber auch sehr schüchtern) haben wir alle gesehen!Absolut sehenswert in dieser Gegend ist die „Panorama Route“ für die man zumindest einen ganzen Tag (wenn zeitlich möglich sogar 2 Tage) einplanen soll: Besonders der Blyde River Canyon ist auf dieser Route einen Stopp wert, atemberaubende Ausblicke sind garantiert.

Küstenregion von Port Elizabeth bis Kapstadt

Nach einem Inlandsflug von Johannesburg nach Port Elizabeth starteten wir unsere Reise auf der weltberühmten „Garden Route“. Schon nach den ersten Kilometern erkannten wir, dass die Gegend hier ein vollkommener Kontrast zum trockenen und kargen Inland ist: Üppige Wälder, tiefe Schluchten und traumhaft schöne Strandkulissen so weit das Auge reicht.

Es gibt zahlreiche Wandermöglichkeiten, für die man ausreichend Zeit einplanen soll, z.B. in Knysna: Der Hafenort selbst lädt schon zum Flanieren und Bummeln ein, bevor man im Naturreservat bei „The Heads“ die Seele baumeln lassen kann. Eine tolle Aussicht bietet sich auch während einer Bootsfahrt an.

Bevor man nach Kapstadt kommt, sollte man unterwegs unbedingt einen Abstecher in die tolle Weinregion machen: Jahrhunderte alte Weingüter, liebevoll gepflegt, laden mit köstlichen Weinen zum Verweilen (und natürlich Verkosten) ein!

Kapstadt selbst ist eine lebhafte, multikulturelle Weltmetropole. Während einer Hop-on-Hop-off-Stadtrundfahrt lernt man die Sehenswürdigkeiten kennen – absolut zu empfehlen!
Nicht versäumen darf man die Seilbahnfahrt auf den Tafelberg: Mit 10 m pro Sekunde überwindet man sehr schnell den Höhenunterschied von rund 700 m.
Der Ausblick ist atemberaubend – egal auf welche Seite man blickt, es gibt überall etwas Tolles zu sehen. Für einen Spaziergang auf dem Hochplateau sollte man sich ebenfalls unbedingt Zeit nehmen!

Insel Paros - Postkartenindylle pur

Insel Paros - Postkartenindylle pur
Bloggerin
Andrea Springer

Für mich ist die Hauptstadt Naoussa mit seinen weißen Häusern, blauen Kirchen, verwinkelten Gassen, urigen Tavernen, Bars, Konditoreien und dem kleinen Hafen der schönste Ort auf Paros. Hier könnte ich Monate (oder zumindest sehr viele Urlaube) damit verbringen, alle Tavernen durchzuprobieren und selbst dann gibt es immer noch mehr zu entdecken und zu genießen.

Tavernen

Als Fischliebhaber komme ich auf Paros voll auf meine Kosten. Mein Favorit ist die Taverne Meltemi am Hafen von Naoussa: Hier  kocht Stefanos, ihn würde ich am liebsten einpacken und mit nach Hause nehmen – alle seine Speisen sind ehrlich, authentisch und einfach ausgezeichnet!

Traumhafte Strände & griechische Gastfreundschaft

Von Naoussa aus fahren regelmäßig Busse und Boote um die ganze Insel – unter anderem auch zur Santa Maria Bucht, eine der schönsten Buchten, die ich zum Baden empfehlen kann. Hier haben Sportbegeisterte die Möglichkeit, sich auszutoben oder man genießt die griechische Atmosphäre in einer der umliegenden Tavernen und Bars. Auch die Strände Golden Beach und New Golden Beach sind wunderbar für einen Tag am Strand. Nur per Boot erreichbar ist die „Blaue Lagune“ ein Fotomotiv zum Neidischwerden für die Daheimgebliebenen. 

Hoteltipp

Ich wohne gerne im Hotel Kalypso oder Contaratos Beach – beide liegen am Ortsrand von Naoussa und sind daher bestens geeignet, am Abend durch die engen Gassen zu flanieren. Die Hotelbesitzer sind äußerst bemüht und das Frühstück ist (für griechische Verhältnisse) ausgiebig und umfangreich. Als Bonuspunkt frühstückt man mit einer atemberaubenden Aussicht aufs Meer.

Kefalonia

Kefalonia
Bloggerin
Elke Schautzer

Die Insel nach ca. 10 Jahren wieder zu sehen war sehr interessant. Ich habe Orte besucht die ich schon kannte, aber auch einiges Neues entdeckt.

Aggelina's Studio & Appartements

Zuerst zu meiner Unterkunft - dem Aggelinas.

Die Besitzer haben das Haus nach deren Tochter benannt - die ist derzeit 24 und studiert/arbeitet in Athen.

Das Haus besteht aus 2 Gebäuden - dem größeren mit den Appartements und dem kleineren mit den Studios.

Die Appartements sind mit älterem Mobilar ausgestattet, sehr sauber, kleine Kochnische (Wasserkocher,Toaster), Zusatzbett, DU/WC und ein extra Schlafzimmer mit 2 getrennten Betten - wie in unserem Katalogbild ersichtlich. Für mich waren die Matratzen zu hart - aber da gibt es ja unterschiedliche Vorlieben. Balkon/Gelsengitter, 2 deutsche TV Progamme (Arte, Phoenix) - alles vorhanden.

Im kleinen Gebäude sind die Studios - neu und modern eingerichtet - mit einem schönen Doppelbett (weiche Matratzen).

Der Empfang war sehr herzlich. Die Besitzer sprechen englisch und sind immer sehr bemüht. Frühstück EUR 7,-- pro Person/Tag - zahlbar vor Ort. Tee, Kaffee....., Saft, selbstgebackener Kuchen, eine Sorte Wurst, eine Sorte Käse, Marmelade, Butter, Honig und griechisches Joghurt. Omlett und Toast werden auf Wunsch gereicht. Ich hab nach Gemüse gefragt und bekam dann immer automatisch Gurken oder Tomaten morgens.

Auf Wunsch wird einmal pro Woche ein BBQ gemacht - Fisch oder Fleisch, Vorspeisen, Salat und Nachspeise.

Der Pool ist schön, klein aber ausreichend.

Strände & Buchten

Man geht ca. 5 Minuten zum flach abfallenden, feinsandigen Xi-Strand. Der Bus nach Lixouri hält vor dem Hotel Cephalonia Palace und fährt um halb neun und um halb vier nach Lixouri. Ansonsten ist Lixouri mit dem Taxi oder Mietauto erreichbar. Fahrzeit nach Lixouri ca. 10 Minuten. Ich war von Lixouri sehr überrascht - der Hauptplatz mit den Tavernen wurde sehr schön hergerichtet. Es gibt ein paar Geschäfte.

Am Strand - gegenüber vom Costa Rossa Boutique Hotel - ist ein kleiner Minimarkt. Ein weiterer Minimarkt samt Bankomat befindet sich auf der anderen Seite der Bucht.

Von mir besuchte Buchten - Orte: Petani Beach, Vatsa/Remetzo, Myrtos, Zola, Antisamos, Sami, Melissani See, Poros, Lourdata, Assos, Fiskardo, Lixouri. Mounda, Avithos.

Durch Skala und Agia Efimia bin ich diesmal nur durchgefahren.

Naxos Tagebuch

Naxos Tagebuch
Blogger
Florian Zuschlag

Es war wie eine Befreiung. Der Blick auf die Hauptstadt Chora, das Anlegen der Blue Star-Fähre, die Fahrt mit dem Kleinbus nach Plaka. Der gelernte Naxos-Urlauber weiß, was einen hier am kilometerlangen, feinsandigen Strand erwartet. Und all der Stress der vergangenen Wochen scheint wie weggeblasen.

Tag 1

Der erste Sprung ins azurblaue Wasser entschädigt für vieles. Wir fühlen uns zuhause, angekommen, entspannt. Das ist es vielleicht, was Naxos von anderen Inseln unterscheidet. Glauben wir halt. Am ersten Abend entscheiden wir uns für eine Taverne in der Nähe unserer Unterkunft – Taverna Manolis. Es sollte das erste und letzte Mal dort sein. Entgegen den Gepflogenheiten auf Naxos wurden wir hier nicht freundlich bedient. Das Essen? Mittelmaß. Wir freuen uns auf unsere Stammtaverne ein paar hundert Meter weiter. Aber dazu morgen mehr …

Tag 2

Noch kein Mietauto, kein Quad, kein Busticket. Zu Urlaubsbeginn darf es ruhig auch der Strand direkt vor den Studios Athina sein. Sechs Euro kosten hier Sonnenschirm samt zweier Liegen. Unsere Söhne bauen eine Sandburg, die einen an den schiefen Turm von Pisa erinnern. Oder war es doch der Eiffelturm? Egal. Vater und Mutter schaffen je zig Seiten der mitgebrachten Bücher. Herunterkommen? Erledigt. Mittags decken wir uns im Minimarkt mit Gemüse und Obst ein. Warum geht das zuhause nie? Und wieso schmecken mir plötzlich sogar Tomaten? Es muss eine besondere Sonne sein, die hier scheint. Ein kühles Mythos gehört zum guten Ton. Ich bin kein klassischer Tourist – aber genießen, das kann ich! Wir bleiben bis zum frühen Abend. Unsere Jungs pendeln von Meer zu Pool und retour. Und reden den ganzen Nachmittag von Nikos und Maria. Meine Frau und ich auch. Nikos und Maria? Das ist „unsere“ Taverne. Hierher zieht es uns Jahr für Jahr. Der Chef, Nikos, erkennt uns aus der Ferne. Zwei Ouzo stehen bereit. Wir gönnen uns das volle Programm. Kleine Fische frittiert, griechischer Salat, Papoutsaki – ein typischer Auflauf , Oktopus gegrillt und Rindfleisch-Steak vom Grill. 42 Euro sagt der Kellner, als er uns vier Stück Süßspeisen vom Haus kredenzt. Kein Wunder also, dass wir neun (!) unserer 13-Naxos-Abende hier verbringen sollten.

Tag 3

Wir sind im Urlaubs-Modus angekommen, packen unsere Badetasche und schlendern mit Kind und Kegel den Strand entlang bis nach Agia Anna. Diese Bucht hat auch etwas Besonderes. Und die Fischerboote, die am kleinen, ursprünglichen Hafen vor Anker liegen, sowieso. Stundenlang sitzen unsere Kinder hier im Sand, schauen, träumen. Auch sie sind entspannt. Es gibt keine Bespaßung. Der Fernseher, so haben wir es ihnen zumindest erklärt, geht leider nicht. Spielhöllen, Rutschen-Paradiese? Fehlanzeige. Aber das brauchen sie nicht. Zu Beginn jedes Naxos-Urlaubes bekommt jeder eine Sandspielzeug-Garnitur. Und einen Ball. Wir spielen Beachtennis. Erfinden einen Weitsprung-Contest am Strand, schnapsen rund um die Uhr und müssen aufpassen, dass der 7-Jährige Vifzack uns in Sachen Schach nicht in die Schranken weist. Auch das ist Urlaub auf Naxos.

Tag 4 - 7

Wir gönnen uns ein Mietauto. 200 Euro für vier Tage kostet der Fiat 500. Ein schneidiges Gefährt, das man hier verbreitet sieht. Wir sind begeistert. Und nehmen als erstes eine Tour in Angriff, die es in sich hat. Der Inselosten, das Hafendorf Moutsana. Hier waren wir bis dato noch nie. Es sollte sich auszahlen. Die Überfahrt ist spektakulär. Über Serpentinen in wilder Landschaft, die man hier so gar nicht vermuten würde, kommen wir – an hunderten Ziegen vorbeifahrend – schließlich auf der anderen Seite der Insel an. Nach Pflichtstopp in Moutsouna fahren wir die Küstenstraße Richtung Süden weiter. In Kanaki halten wir eher zufällig. Eine Abkühlung war fällig. Der Strand ist unglaublich schön. Anders als im Westen. Man geht gefühlte hundert Meter lang ins Wasser, bis man zu schwimmen beginnen muss. So ähnlich wie an der Adria in Lignano. Mit dem feinen Unterschied freilich, dass das Wasser hier hundertmal schöner ist. Hierher kehren wir auch am nächsten Tag zurück, haben außerdem das Bergdorf Apeiranthos besucht (schön!) und am Hauptplatz von Filoti dem Treiben der Einheimischen beigewohnt. Am Heimweg Richtung Plaka halten wir an der Hauptstraße auf Höhe von Kastraki. Einmal eine neue Taverne sollte es sein. Wir sind begeistert. Muscheln, Kalamari, Fleisch – alles von feinster Qualität. Das muss ich der Andrea Springer berichten, denke ich mir. So unscheinbar von aussen, so hip von innen. Abends, bei einem Glas Wein am Balkon unserer schönen Ferienwohnung bei Athina, schau ich mir die Visitenkarte der Taverne genauer an. Axiotissa, ein Restaurant, das Andrea in ihrem Buch „Mein Naxos“ als eines der ersten gelobt und beschrieben hat. Doch nix, mit Geheimtipp :-) Aber gut war’s!

Tag 8-10

Wer das Cafe Ingeborg in Klagenfurt nicht kennt, hat definitiv etwas versäumt. Hier hatten wir vor einigen Monaten einen sehr netten Abend, lernten dort auch ein Klagenfurter Pärchen kennen. Wie der Zufall will, trafen wir sie an der Plaka wieder. Sie wohnen direkt im Nachbarhaus, dem Angeliki. Auch ein sehr nettes Kleinhotel, in dem wir vor drei Jahren urlaubten. Man redet über dies und das, trinkt das eine oder andere Glaserl und geht abends gemeinsam essen. Wir sollten ihnen einen Geheimtipp zeigen. Ergo ging es wieder zu Nikos und Maria, diesmal allerdings diretissima an den Strand. Dort kann man auch speisen. Die Tische stehen im Sand, der Blick Richtung Paros ist sensationell. Es war ein wunderbarer Abend. Armin und Birgit haben sich übrigens auch in Naxos verliebt. Sie kommen wieder. Wie so viele.

Tag 11

Im Vorjahr lernten wir Marianos Makis kennen. Er ist Kapitän der "Iason", ein Touristen-kutschierendes-Schiff, das die schönsten Plätze rund um Naxos ansteuert. Meine Jungs reden das ganze Jahr von ihm. „Heuer Papa“, sagt mein Großer in schöner Regelmäßigkeit, „gehe ich mit ihm tauchen.“ Bei unserem letztjährigen Trip zur Rina Höhle hatte er uns mit frischen Muscheln versorgt, die er zuvor selbst emportauchte. Heuer entscheiden wir uns für den Trip nach Paros und Antiparos. Als wir die Tour am Abend zuvor direkt in Agia Anna buchen, sieht er mich fragend an. „Willst du wirklich morgen fahren? Übermorgen wird das Wetter besser.“ Mir egal", dachte ich. Das Wetter ist hier eh immer schön. Und als wir mit einem eben kennengelernten Pärchen aus Australien alleine auf einem Schiff, das normalerweise locker 50 Passagiere verträgt, Richtung Paros schippern, fühle ich mich bestätigt. Eine halbe Stunde später weiss ich, was der Kapitän meint. Ein Reisebus hält am Hafen von Paros. Und eine nicht enden wollende Gruppe von Jugendlichen kommt an Bord. Es handelt sich um eine Gruppe von Maturanten, zufälligerweise ebenfalls aus Australien, die ihre „Reife“ auf offener See zu begießen pflegt. Ein Wahnsinn ;) Obwohl sich die Teenies für ihre Verhältnisse gesittet benehmen, ist der Törn ein Ballermann-Abklatsch. Unsere Söhne haben ihren Spaß, den immer betrunkener werdenden Burschen bei ihren Spielchen zuzusehen. „Siehst du jetzt, wie schlecht das Wetter heute ist“, grinst mich der Kapitän bei 35 Grad im Schatten ohne Wolken an. „Hoher Wellengang“, antworte ich ihm. Der Tag ist trotzdem schön. Und ich habe dazugelernt. Man muss bei den Griechen ab und an auch zwischen den Zeilen lesen können.

Tag 12

Als Familienvater ist es eine der Unmöglichkeiten, sich während des Naxos-Urlaubes ohne Quad fortzubewegen. Also tun wir das auch. Und wie! Unter Jubelrufen unserer Jungs fahren wir Richtung Aliko, wo wir gerne in der Bucht unter einer Hotelruine baden. Dort hatten Belgier einst ein Luxushotel in Planung, dabei allerdings auf Genehmigungen vergessen. Der Vorteil dort? Die Bucht ist beinahe windstill, das Wasser ein Traum. So ein Quad ist für Kinder ein Gedicht. Überhaupt dann, wenn man sie meterweise alleine fahren lässt. Wieder zuhause werden sie freilich zu berichten wissen, dass sie „ganz ohne Papa und Mama auf der Hauptstraße unterwegs waren.“ Es die unglaubliche Leichtigkeit des Seins, die einen auf Naxos packt. Mit Quad wird sie deutlich spürbar. Wir lieben das. Und kommen sicher wieder.

Tag 13

Natürlich ist Wehmut dabei. Athina, rührige Hotelchefin begleitet uns bis in den Bus, der uns bis an den Hafen von Chora bringt. Dort steigen wir wieder in die Fähre ein, findet doch die letzte Nacht roulettemäßig auf Santorin statt. Wir kennen auch diese Insel schon bestens. Und für ein, zwei, drei Tage ist sie auch immer eine Reise wert. Die Hotels dort haben hohen Standard. So auch das unsere: Atlas Boutique. Wir haben ein eigenes Jaccuzzi im Garten vor dem Zimmer. Dort sitzen wir kurz vor Mitternacht. Zu viert. Wir lassen den Urlaub Revue passieren. Und legen ein Gelübde ab. Naxos/Santorin – wir kommen sicher wieder!