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Reiseblog

Kapverden - der Geheimtipp im Atlantik!

Kapverden - der Geheimtipp im Atlantik!
Bloggerin
Julia Bürger

Als ich am Flughafen stand, bereit für den Abflug nach Boa Vista, wusste ich nicht, was mich auf dieser Reise erwartet. Mir war bekannt, dass es traumhafte Strände geben soll – ansonsten ließ ich mich überraschen, denn in ein für mich unbekanntes Land völlig unvoreingenommen zu reisen, ist wohl die spannendste Art und Weise, dieses zu erleben.

Kapverden

Die Kapverden liegen ca. 570 km vor der afrikanischen Westküste und sind nach einem 6- bis 7-stündigen Flug von Wien oder München direkt erreichbar.
Grundsätzlich bestehen die Kapverden aus 15 Inseln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Man kann diese auch kombiniert im Zuge einer Rundreise entdecken.
Wenn man aber lieber nur eine Insel entdecken möchte, reist man am besten nach Boa Vista – die Wüsteninsel oder Sal – die Salzinsel.

Boa Vista – die Wüsteninsel

Als wir auf Boa Vista ankamen, erwartete uns eine wüstenähnliche, ja fast weltfremde Landschaft. Ein leicht roter Farbstich zierte die trockene Umgebung, ein paar einsame Sträucher und vorbeilaufende Esel waren der einzige Kontrast.
Boa Vista ist die ursprünglichere der zwei "Badeinseln". Die Straßen sind teilweise nur zur Hälfte gepflastert, die Hotelanlagen noch sehr rar und die Dörfer sind so, wie sie sind – landestypisch.
Jedoch ist dieses Fleckchen Erde nicht minder traumhaft – die schönsten Strände der Kapverden sollen sich hier befinden.
Was uns auf den ersten Blick auffiel – die Kapverdier sind sehr zuvorkommend und überaus freundlich. Ihr Leitspruch ist NO STRESS und das leben sie auch – alles braucht seine Zeit und Stress steht nicht auf der Tagesordnung. Die Inseln eignen sich also perfekt, um unserer Alltagshektik zu entfliehen.

Sal – die Salzinsel

 

Sal ist die touristisch erschlossenere Insel der beiden, jedoch ist sie, verglichen mit anderen Urlaubsdestinationen, sehr ruhig und überschaubar. Wenn man sich schließlich von dem No Stress-Feeling angesteckt hat, kann man (wenn man möchte) damit beginnen, die Insel zu erkunden. Einen guten Überblick bekomt man bei einer Inselrundfahrt, bei der man Tradition, Kultur und Natur kompakt erleben kann.

Essen

Um die Kultur und Traditionen vollkommen auskosten zu können, muss man auch die landestypischen Spezialitäten probieren. Auf den Kapverden wird der Fischfang groß geschrieben, das Nationalgericht ist jedoch ein Eintopf namens Catchupa der aus Linsen, Gemüse und Fleisch besteht. Auch sehr beliebt ist der nationale Zuckerrohrschnaps Grogue, den man auch abgeschwächt als Likör (Pontche) verkosten kann.

Musik und Tanz

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die Musik und der Tanz – ein Mix aus karibischen Rhythmen, afrikanischen Einflüssen und portugiesischen Klängen.
Es gibt langsame, wehmütige und sehnsüchtige Stile wie zum Beispiel die Morna oder auch die schnelle lebhafte Variante der Funanà.
Getanzt wird übrigens überall und zu jeder Tageszeit.

Weitere Highlights

Ein Turtle Walk bei Nacht
Auf Zehenspitzen schleichend kann man mit Hilfe eines Guides einer Schutzorganisation die seltene Karetta Karetta Schildkröte bei der Eiablage beobachten – einfach ein magisches Erlebnis.
Die Schildkröten kann man übrigens nur in unseren Sommermonaten beobachten.

Ein kapverdischer Abend
Mit typisch kapverdischen Speisen und einer rhythmischen Tanzeinlage

Ein Strandspaziergang am Santa Maria Beach
Mit anschließendem Aufenthalt im gleichnamigen Ort Santa Maria – ein entzückender Platz mit Geschäften, Bars und Restaurants. Hier treffen sich Einheimische und Urlauber, um gemeinsam den Abend am Strand ausklingen zu lassen – "a place to be"


Den ersten Platz in meinem persönlichen Ranking „Schönster Strand“ hat übrigens dieser hier gewonnen:
Der Santa Maria Beach im Süden von Sal – so einen feinsandigen, hellen Strand habe ich noch nicht gesehen. Das Wasser ist kristallklar und bei wolkenlosem Wetter saßen wir dort in einer Beach Bar und ich kürte diesen Augenblick zu meinem perfekten „NO STRESS Moment“.

Insel Paros - Postkartenindylle pur

Insel Paros - Postkartenindylle pur
Bloggerin
Andrea Springer

Für mich ist die Hauptstadt Naoussa mit seinen weißen Häusern, blauen Kirchen, verwinkelten Gassen, urigen Tavernen, Bars, Konditoreien und dem kleinen Hafen der schönste Ort auf Paros. Hier könnte ich Monate (oder zumindest sehr viele Urlaube) damit verbringen, alle Tavernen durchzuprobieren und selbst dann gibt es immer noch mehr zu entdecken und zu genießen.

Tavernen

Als Fischliebhaber komme ich auf Paros voll auf meine Kosten. Mein Favorit ist die Taverne Meltemi am Hafen von Naoussa: Hier  kocht Stefanos, ihn würde ich am liebsten einpacken und mit nach Hause nehmen – alle seine Speisen sind ehrlich, authentisch und einfach ausgezeichnet!

Traumhafte Strände & griechische Gastfreundschaft

Von Naoussa aus fahren regelmäßig Busse und Boote um die ganze Insel – unter anderem auch zur Santa Maria Bucht, eine der schönsten Buchten, die ich zum Baden empfehlen kann. Hier haben Sportbegeisterte die Möglichkeit, sich auszutoben oder man genießt die griechische Atmosphäre in einer der umliegenden Tavernen und Bars. Auch die Strände Golden Beach und New Golden Beach sind wunderbar für einen Tag am Strand. Nur per Boot erreichbar ist die „Blaue Lagune“ ein Fotomotiv zum Neidischwerden für die Daheimgebliebenen. 

Hoteltipp

Ich wohne gerne im Hotel Kalypso oder Contaratos Beach – beide liegen am Ortsrand von Naoussa und sind daher bestens geeignet, am Abend durch die engen Gassen zu flanieren. Die Hotelbesitzer sind äußerst bemüht und das Frühstück ist (für griechische Verhältnisse) ausgiebig und umfangreich. Als Bonuspunkt frühstückt man mit einer atemberaubenden Aussicht aufs Meer.

Kefalonia

Kefalonia
Bloggerin
Elke Schautzer

Die Insel nach ca. 10 Jahren wieder zu sehen war sehr interessant. Ich habe Orte besucht die ich schon kannte, aber auch einiges Neues entdeckt.

Aggelina's Studio & Appartements

Zuerst zu meiner Unterkunft - dem Aggelinas.

Die Besitzer haben das Haus nach deren Tochter benannt - die ist derzeit 24 und studiert/arbeitet in Athen.

Das Haus besteht aus 2 Gebäuden - dem größeren mit den Appartements und dem kleineren mit den Studios.

Die Appartements sind mit älterem Mobilar ausgestattet, sehr sauber, kleine Kochnische (Wasserkocher,Toaster), Zusatzbett, DU/WC und ein extra Schlafzimmer mit 2 getrennten Betten - wie in unserem Katalogbild ersichtlich. Für mich waren die Matratzen zu hart - aber da gibt es ja unterschiedliche Vorlieben. Balkon/Gelsengitter, 2 deutsche TV Progamme (Arte, Phoenix) - alles vorhanden.

Im kleinen Gebäude sind die Studios - neu und modern eingerichtet - mit einem schönen Doppelbett (weiche Matratzen).

Der Empfang war sehr herzlich. Die Besitzer sprechen englisch und sind immer sehr bemüht. Frühstück EUR 7,-- pro Person/Tag - zahlbar vor Ort. Tee, Kaffee....., Saft, selbstgebackener Kuchen, eine Sorte Wurst, eine Sorte Käse, Marmelade, Butter, Honig und griechisches Joghurt. Omlett und Toast werden auf Wunsch gereicht. Ich hab nach Gemüse gefragt und bekam dann immer automatisch Gurken oder Tomaten morgens.

Auf Wunsch wird einmal pro Woche ein BBQ gemacht - Fisch oder Fleisch, Vorspeisen, Salat und Nachspeise.

Der Pool ist schön, klein aber ausreichend.

Strände & Buchten

Man geht ca. 5 Minuten zum flach abfallenden, feinsandigen Xi-Strand. Der Bus nach Lixouri hält vor dem Hotel Cephalonia Palace und fährt um halb neun und um halb vier nach Lixouri. Ansonsten ist Lixouri mit dem Taxi oder Mietauto erreichbar. Fahrzeit nach Lixouri ca. 10 Minuten. Ich war von Lixouri sehr überrascht - der Hauptplatz mit den Tavernen wurde sehr schön hergerichtet. Es gibt ein paar Geschäfte.

Am Strand - gegenüber vom Costa Rossa Boutique Hotel - ist ein kleiner Minimarkt. Ein weiterer Minimarkt samt Bankomat befindet sich auf der anderen Seite der Bucht.

Von mir besuchte Buchten - Orte: Petani Beach, Vatsa/Remetzo, Myrtos, Zola, Antisamos, Sami, Melissani See, Poros, Lourdata, Assos, Fiskardo, Lixouri. Mounda, Avithos.

Durch Skala und Agia Efimia bin ich diesmal nur durchgefahren.

Santorin, Ios, Paros, Naxos und Mykonos - die schönsten Inseln im Mittelmeer

Santorin, Ios, Paros, Naxos und Mykonos - die schönsten Inseln im Mittelmeer
Blogger
Konstantin Johann

Es war bereits beim Abflug in Graz nicht gerade kalt. Aber als wir nach einem ruhigen Flug aus dem Flughafen in Santorini kommen, sind die Auswirkungen der Hitzewelle in Griechenland, doch deutlich zu spüren. Wir treffen hier das erste Mal Panagiotis, den Reiseleiter. Er empfängt uns sehr herzlich und lädt uns auch gleich zu einer Party am Abend ein. Danach checken wir ein, kaufen eine Kleinigkeit zu essen und gehen zum Strand. Das Wasser ist wirklich herrlich.

Tag 1 & 2

Am Abend holt uns Panagiotis mit dem Auto ab und es geht nach Theros. Wir biegen nach ein paar Minuten auf eine Schotterstraße, die sich durch eine wunderschöne Schlucht schlängelt. Aber, wo soll hier die Party sein, fragen wir uns. Doch direkt am Strand, in mitten von malerischen Klippen befindet sich eine Beachbar. Wir sind sprachlos. Es wird getanzt und gefeiert und dank Panagiotis wurden, bereits an unserem ersten Abend, alle Erwartungen übertroffen.

Am Sonntag schlafen wir aus. Die Zimmer im Hotel sind sehr gemütlich und einen Pool, inklusive Bar, gibt es natürlich auch. Den testen wir auch gleich, denn es ist noch heißer als gestern. Der Sonntag wird tagsüber vor allem hier oder am Strand in Kamari verbracht, Hauptsache Abkühlung, denn die Temperaturen klettern auf über 40 Grad. Am Abend sind wir mit Panagiotis zum Essen verabredet. Er nimmt uns wieder mit dem Auto mit, denn es geht nach Exo Gonia in eine kleine Taverne namens Metaxi Mas. Panagiotis bestellt und er weiß was gut ist. Nach einem köstlichen Essen sind wir alle erledigt und wieder in unserem Hotel angekommen, fallen wir auch schon ins Bett und schlafen, dank der Klimaanlage, tief und fest.

Tag 3

Endlich ist es etwas kühler geworden auf Santorini. Nachdem wir ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt haben, spazieren wir zu einem kleinen Markt in Kamari um Wasser und Früchte für den restlichen Tag zu kaufen, denn Panagiotis will uns seinen Lieblingsstrand auf der Insel zeigen. Den restlichen Vormittag verbringen wir am Pool.

Am frühen Nachmittag werden wir abgeholt und es geht mit dem Auto Richtung Norden. Koloumbos Beach, das ist unser Ziel, und Panagiotis enttäuscht auch dieses Mal nicht. Ein langer, sauberer Kiesstrand umgeben von hohen Klippen, das Wasser ist warm aber auch sehr klar. Der Strand ist alles andere als überfüllt und wir sind wunschlos glücklich.

Am Rückweg lässt uns Panagiotis in Thira raus. Wir sind schon gespannt, denn der Sonnenuntergang hier soll etwas ganz Besonderes sein. Nachdem wir etwas durch die Stadt spaziert sind und eine Kleinigkeit gegessen haben, setzen wir uns in eine kleine Bar mit Ausblick und beobachten wie die Sonne immer tiefer steht. Thira ist etwas teurer und etwas touristischer, aber der Anblick, der ganz in Weiß gehüllten Stadt, bei rotem Sonnenlicht, ist wirklich atemberaubend. Als die Sonne untergegangen ist, machen wir uns mit dem Bus auf den Weg zurück nach Kamari. Hier genießen wir noch ein gutes Abendessen und fallen danach erschöpft ins Bett.

Tag 4

Es ist der vierte und letzte Tag auf Santorini und die Stimmung ist etwas gedämpft, da Maxi über Nacht starke Ohrenschmerzen bekommen hat. Wir beschließen deshalb den Tag etwas langsamer angehen zu lassen und kein Quad auszuborgen. Einen Apothekenbesuch später gehen wir Mittagessen, direkt in Kamari. Danach kühlen wir uns etwas im Meer ab und ziehen uns ins kühle Hotelzimmer zurück. Manchmal kann sogar in der Sonne liegen anstrengend sein.

Am Abend geht es Maxi etwas besser und Panagiontis fährt mit uns nach Thira, wo wir den letzten Abend in Santorini gemütlich ausklingen lassen. Trotz Ohrenschmerzen lass wir uns nicht unterkriegen und freuen uns schon auf die nächsten Tage in Ios.

Tag 5

Tag Fünf bricht an und wir stehen zu spät auf, haben natürlich noch nichts gepackt und sind im Stress. Der Transfer zum Hafen ist schon für 9 Uhr angelegt. Obwohl wir beide nicht besonders fit sind, schaffen wir es trotzdem und die Fahrt nach Ios beginnt. Am Hafen herrscht reges Treiben, aber es verläuft alles reibungslos und nur wenig später werden wir bereits herzlich auf Ios empfangen.

Unser Hotel, dass Homer´s Inn, liegt zwischen Hafen und Chora und bietet alles was wir brauchen. Wir borgen ein Quad aus um uns die Gegend etwas anzuschauen und am Milopotas Beach wird schon anständig gefeiert, doch wir beschließen den heutigen Tag ruhiger anzugehen, da wir beide gesundheitlich noch ziemlich angeschlagen sind. Uns fällt gleich auf, dass wir vom Alter etwas besser nach Ios passen als nach Santorini und wir treffen viele junge Schweden und Australier. Obwohl es uns schwer fällt, verbringen wir den Abend gemütlich am Balkon, anstatt um die Häuser zu ziehen, doch wir freuen uns schon sehr auf die nächsten zwei Tage, auf dieser wunderschönen Insel.

Tag 6

Wir haben relativ gut geschlafen und uns geht es schon wesentlich besser als gestern. Nach einem leichten Frühstück, steigen wir auf unser Quad und fahren los. Ein Ziel haben wir noch nicht, aber besonders viele Straßen gibt es sowieso nicht. Je höher wir auf den Berg fahren, desto besser wird die Aussicht, auf einmal sind wir an der Küste und bevor wir uns versehen, sitzen wir auf einem einsamen Sandstrand. Wir befinden uns auf der Westküste, hier ist es ganz besonders windig aber das türkise, klare Wasser ist trotzdem sehr warm und lädt zum Baden ein.

Zurück am Hafen gehen wir in den Supermarkt und kaufen die wichtigsten Dinge, wie Getränke, ein paar Früchte und Haarfärbemittel ein. Wir setzen uns auf den Balkon und genießen den Nachmittag. Unsere Nachbarinnen aus Thessaloniki sind so nett und helfen mir Maxis Haare blond zu färben. Sie sind jetzt dunkelorange.

Mittlerweile ist es Nacht geworden. Wir machen uns nun auf den Weg nach Chora um endlich Ios bei Nacht zu erkunden. Die Stimmung ist überall ausgelassen und es wird bis spät in die Nacht getanzt und gefeiert.

Tag 7

Nachdem wir gestern lange gefeiert haben, schlafen wir heute aus. Nach einem späten Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Mylopotas Beach, wahrscheinlich einer der schönsten Strände auf Ios, aber da er auch sehr nah am Dorf und am Hafen liegt, sind auch dem entsprechend viele Leute hier. Wir genießen die strahlende Sonne und die traumhafte Szenerie. Der Strand ist links und rechts von Klippen umgeben und, nach ein paar Sprüngen ins kühle Nass, werden wir langsam wach. Wir verbringen den ganzen Tag am Meer und genießen dann eine köstliche Mahlzeit während wir der Sonne beim Untergehen zusehen. Danach fahren wir in die Stadt um dort den letzten Abend noch angebracht ausklingen zu lassen, bevor wir morgen Früh die erste Fähre nach Paros nehmen.

Ios ist vor allem eine Insel für Junge Leute, sie ist bekannt für ihre Partyszene und dem Ruf wird sie auch gerecht. Aber, mit ein bisschen Zeit und einem fahrbaren Untersatz, lassen sich auch schnell ein paar malerische Strände finden, die nicht überlaufen sind. Wir fragen uns, ob es eigentlich noch besser werden kann, aber das haben wir uns nach Santorini ja auch gedacht.

Tag 8

Der Samstag ist angebrochen und nachdem wir in Rekordzeit unsere Koffer gepackt haben, sitzen wir, immer noch etwas verschlafen, am Hafen und warten auf unsere Fähre. Wir legen pünktlich ab und machen es uns gemütlich. Zweieinhalb Stunden später gehen wir auf Paros an Land wo wir bereits erwartet werden. Wir sind die ersten Tage im Kalypso Hotel, am Rande von Naoussa, untergebracht. Wir haben ein kleines Appartement, direkt an einem malerischen Strand. Da wir heute noch kein Quad haben, beschließen wir unseren Teil der Stadt, der sehr ruhig und entspannt ist, zu Fuß zu erkunden. Wir legen uns an den Strand und bevor wir uns versehen, steht die Sonne schon wieder sehr tief und der Magen knurrt. Uns wird die Taverna Glafkos, eine Restaurant mit köstlichen Fischgerichten, direkt am Strand, empfohlen. Das Essen ist wirklich köstlich und bei einem Gläschen Wein lassen wir den ersten Tag auf Paros ausklingen.

Tag 9

Es ist Sonntag und wir haben verschlafen. Aber Schuld sind nicht wir, sondern das himmlische Bett in dem wir schlafen. Die liebe Rezeptionistin weckt uns auf und wenig später sind wir auch wieder mobil. Wir springen ins Wasser um uns abzukühlen und gehen auf Entdeckungstour. Die nördliche Küste von Paros ist bis jetzt ein wahres Highlight der Reise. Eine Bucht ist schöner als die andere, Manche Strände sind einsam und verlassen, auf anderen gibt es Strandbars und Liegen. Hier kann man auch Surfen, Kiten oder andere Wasseraktivitäten machen. Im Landesinneren ist es etwas verlassener. Wir machen eine kleine Quadtour und bekommen unendlich viele Möglichkeiten Fotos zu machen. So verbringen wir den ganzen Sonntag, bis wir am Abend erschöpft nach Naoussa zurückfahren. Unser Appartement hat eine schöne Küche und wir beschließen heute selbst zu kochen. Es gibt Hühnerfilets mit Reis und Gemüse, die wir auf unserer Terasse gierig verspeisen. Morgen wollen wir unsere Entdeckungstour fortsetzen, deswegen gehen wir früh zu Bett.

Tag 10

Eine neue Woche ist angebrochen. Das Wetter ist wie immer perfekt, Wolken haben wir in Griechenland bis jetzt nicht gesehen. Noch vor dem Frühstück springe ich das erste Mal ins Wasser.

Zu Mittag, wollen wir einen neuen Strand, etwas östlich von Naoussa, anschauen. Wir setzen uns aufs Quad und nur ein paar Minuten später brutzeln wir bereits in der Mittagssonne. Wir verbringen die Zeit mit Ball spielen, leckeren Longdrinks von der Strandbar und einfach nur entspannen.

Nachdem wir bis jetzt nur einen kleinen Teil von Naoussa gesehen haben, wollen wir heute etwas durch den neuen Hafen spazieren. Auf der Promenade ist viel los, es gibt einige nette Lokale und in den Seitenstraßen auch viele kleine Geschäfte. Wir gehen zur Kirche, die wunderschön gelegen ist und einen guten Ausblick bietet. Dann machen wir eine kleine Runde, bis wir wieder am Hafen sind. Wir setzen uns in Marios nettes Lokal, direkt ans Meer und bestellen was zu essen. Die Garnelen schmecken köstlich und wie immer vergeht die Zeit viel zu schnell und auf einmal hüllt sich die Stadt wieder in ein schönes Rot. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich auf der Terrasse unseres Apartments, da wir morgen fit für unsere Inselumrundung sein müssen.

Tag 11

Wir schlafen aus und springen kurz ins Meer, bevor wir uns ein frühes Mittagessen kochen. Nachdem wir unsere Nudeln verdrückt haben, packen wir unsere Sachen und schwingen uns aufs Quad. Heute ist eine Inselumrundung angesagt. Der erste Stopp ist Parikia. Wir bleiben nur kurz stehen, um eine Sonnenbrille zu kaufen, da wir ab Donnerstag sowieso hier untergebracht sein werden. Danach geht es die Küste entlang und über das „Butterfly Valley“ Richtung Süden. Schon früh bietet sich ein traumhafter Ausblick auf die Küstenstadt Alyki, unser nächstes Ziel. In der Stadt angekommen, machen wir zuerst ein paar Fotos, kaufen uns im Minimarkt etwas zu trinken und legen uns dann an den Strand, mitten in der Stadt. Die Abkühlung brauchen wir, denn es ist sehr heiß geworden.

Nachdem wir uns etwas entspannt haben, schwingen wir uns wieder aufs Quad. Es geht die Ostküste entlang Richtung Norden. Wir haben gehört, dass es im Osten ein paar Klippen gibt, von denen man springen kann. Nachdem wir unzählige Male falsch abgebogen sind, kommen wir schließlich auf eine Landzunge, wo wir tatsächliche ein paar gute Stellen finden.  
Wir genießen die Zeit, springen, tauchen, machen ein paar Fotos und bleiben bis die Sonne untergeht. Danach geht es ohne Zwischenfälle zurück nach Naoussa, wo wir, vollkommen erledigt, ins Bett fallen.

Tag 12

Manchmal muss man einfach einmal nichts tun und wenn man einen der schönsten Strände vor der Haustür hat, dann ist das gar nicht so schwer. Die Gegend in der das Kalypso Hotel liegt ist ein sehr ruhiger Stadtteil, es liegt in einer Bucht, direkt am Sandstrand. Nach einem späten Frühstück legen wir uns gemütlich an eben diesen Strand und genießen die Sonne. Wir genießen wirklich jeden Tag hier, denn man kümmert sich hier wirklich um jeden Gast. Egal ob wir Tipps für Restaurants, Bars oder Strände brauchen oder ob wir uns mal wieder ausgesperrt haben, es ist sofort jemand für uns da. Wir sind also besonders froh, als wir erfahren, dass wir bis Samstag bleiben können. Am Nachmittag, nach einem kleinen Mittagsschläfchen, setzen wir uns gleich wieder an den Strand. Man kann hier auch gut Schnorcheln, denn der Sandstrand wird von einer felsigen Küste umgeben. Wir bekommen langsam Hunger und machen uns auf den Weg nach Naoussa. Wir entscheiden uns für das „Yemini“, es liegt nicht direkt am Hafen, aber soll angeblich sehr gute griechische Küche haben. Bei einem leckerem Seebarsch und gegrilltem Hühnchen schmieden wir Pläne für die nächsten Tage. Der griechische Salat ist bis jetzt der beste auf der Reise und das heißt was. Bei einem guten Weißwein aus der Region, denn auch für Wein ist Paros bekannt, lassen wir den Tag ausklingen und machen uns auf den Heimweg. Wir haben beschlossen, dass wir morgen die Fähre nach Antiparos, die kleinere Nachbarinsel, nehmen werden und dort auf Entdeckungstour gehen.

Tag 13

Es ist Donnerstag, der vorletzte Tag auf Paros. Wir frühstücken ausgiebig und packen unsere Sachen für einen Ausflug nach Antiparos. Wir hätten gerne eine Bootstour mit Captain Ben gemacht, da wir immer wieder gutes darüber gehört haben, doch ist es leider nicht mehr möglich so kurzfristig einen Platz zu bekommen. Schade, denn angeblich lohnt sich die 7-stündige Tour wirklich. Wir fahren also mit unserem Quad nach Pounta und nehmen die Fähre. Die Überfahrt kostet für zwei Personen und ein Fahrzeug nicht mal sechs Euro und dauert in etwa 10 Minuten. Als erstes fahren wir zum Soros Beach um uns abzukühlen. Es gibt hier die Möglichkeit Liegen zu nehmen oder sich etwas abseits auf eine freie Fläche zu setzen. Wir entscheiden uns für letzteres und brutzeln etwas in der Mittagssonne. Antiparos ist nicht besonders groß und auch noch nicht vollständig erschlossen. Wir setzen am Nachmittag also unsere Erkundungstour fort und schon bald landen wir auf schlechten Schotterstraßen, auf denen wir nur langsam vorankommen, doch wer einsame Strände sucht, der ist hier genau richtig. Bald werden sogar uns die Straßen zu schlecht und wir beschließen umzukehren. Wir fahren zurück zum Hafen, weil wir bereits Hunger haben und setzen uns in eine Taverne, namens Anargyros. Zum obligatorischen griechischen Salat gibt es gegrillte Sardinen, frittierte Kalamari und ein kühles Mythos. Bis jetzt wurden wir, auf Paros, beim Fisch noch nicht enttäuscht. Mit gefülltem Magen geht es zum Strand direkt in Antiparos´ Hauptstadt. Hier ist etwas mehr los, aber wir wollen uns vor der Rückfahrt noch etwas abkühlen. Zurück auf Paros gehen wir einkaufen um uns für den letzten Tag mit Lebensmittel zu versorgen und verbringen einen weiteren ruhigen Abend auf unserer Terasse.

Tag 14

Zwei Wochen sind wir jetzt schon in Griechenland unterwegs und der letzte Tag auf Paros ist angebrochen. Wir haben in den vergangenen Tagen bereits viel angeschaut und beschließen den heutigen Tag ruhig anzugehen. Im angenehm kühlen Zimmer verbringen wir einen entspannten Vormittag und kochen uns selbst ein Mittagessen. Am Nachmittag setzen wir uns wieder an den Strand, vor unserer Haustür, und arbeiten an unserer Bräune. Um für etwas Abwechslung zu sorgen, kaufen wir im Shop um die Ecke eine Harpune und machen uns auf die Jagd nach unserem Abendessen. Man sieht zwar viele Fische, aber anscheinend ist keiner von uns ein besonders talentierter Fischer und nach einiger Zeit geben wir auf. Wir werden uns wohl doch einen Fisch im Supermarkt kaufen. Gesagt, getan. Wir entscheiden uns aber doch für Shrimps und zum Abendessen kochen wir noch Spaghetti dazu, bevor es für Maxi ab zum Friseurtermin geht. Spät in der Nacht kommt er mit wunderschönen blonden Strähnen zurück. Blond und mit Harpune bewaffnet sind wir jetzt bereit für Naxos.

Tag 15 & 16

Im Packen werden wir immer besser. Obwohl wir etwas verschlafen haben, sind wir schon mehr als rechtzeitig fertig und es geht sich sogar noch ein Sprung ins Wasser aus, bevor unser Shuttle zum Hafen kommt. In Parikia angekommen, setzen wir uns in ein Café und holen unser Frühstück nach. 

Die Überfahrt nach Naxos dauert nicht lange und bereits wenig später können wir in unser Hotel, das Evdokia, einchecken. Wir haben wieder ein Studio, das in etwa hundert Meter vom Plaka Beach, dem wahrscheinlich bekanntesten Strand auf Naxos, entfernt ist. Ein Quad haben wir noch nicht, deshalb nutzen wir die Nähe zum Strand und verbringen den Nachmittag in der Sonne und im Wasser. Am Abend wird selbst gekocht und wir gehen bald schlafen, da wir morgen Verstärkung aus der Heimat bekommen und uns im Kitesurfen versuchen wollen.

Es ist Sonntag und gestern Abend sind Tom und Julian, zwei Naxos-Veteranen, angekommen. Da wir noch kein Auto haben, holen sie uns gegen Mittag ab und wir fahren nach Mikri Vigla, wo der Wind besonders gut ist. Tom geht kiten und wir sehen zuerst zu, doch schon bald möchte ich es auch versuchen. Wir fahren etwas weiter Richtung Süden, wo weniger los ist und ich wenigstens nur mich selbst in Gefahr bringe. Der Wind ist sehr stark und böig und meine ersten Versuche scheitern kläglich. Falls die Bedingungen in den nächsten Tagen besser werden, werde ich es noch einmal versuchen. Nachdem wir uns im Notos mit einem späten, aber köstlichen Mittagessen gestärkt haben, geht Tom noch mal ins Wasser und wir schauen bewundernd zu.

Am Abend treffen wir uns wieder und gehen in die Hauptstadt Abendessen. Im Meze gibt es verschiedensten Fisch und allerlei griechische Spezialitäten, meiner Meinung nach das beste Essen auf der Reise bis jetzt und auch sehr preiswert. Naxos ist wesentlich günstiger als zum Beispiel Naoussa, auf Paros. Nach einem kleinen Gute-Nacht-Drink machen wir uns auf ins Hotel, denn morgen Früh geht es für einen Tag nach Mykonos.

Tag 17

Heute beginnt unser eintägiger Ausflug nach Mykonos. Die Fähre braucht in etwa zwei Stunden und bereits zu Mittag haben wir eingecheckt und spazieren in die Stadt. Die Aussicht von oben ist traumhaft. Nachdem wir uns die engen Gassen, Geschäfte und Windmühlen der Hauptstadt angeschaut haben, kühlen wir uns kurz im Meer ab. Auch Tom und Julian sind mittlerweile auf Mykonos angekommen und wir wollen mit einem Bus zu den Beachclubs im Süden der Insel fahren. Doch schon bald merken wir, dass Mykonos wesentlich teurer als die anderen Inseln ist. Der Bus würde gleich viel kosten wie ein Quad für einen Tag, also beschließen wir auch hier wieder ein Quad auszuborgen. Wir fahren zum Super Paradise Beachclub, wo die Leute in unserem Alter sind, doch es ist wenig los und die Stimmung nicht besonders gut. Wir fahren also etwas weiter in den Nammos Beachclub, der wahrscheinlich bekannteste Club, wo heuer bereits viele Berühmtheiten zu Gast waren. Es ist etwas teuer, aber die Stimmung ist gut und wir tanzen bis die Sonne untergeht. Wir fahren kurz ins Hotel um uns auszuruhen, bevor wir wieder in die Stadt fahren um zu Abend zu essen. Wir entscheiden uns fürs "Aglio e Olio", ein Restaurant mit guter italienischer Küche. Wir essen eine vorzüglich Pizza bevor es weiter in die Scandinavian Bar geht, wo wir noch bis weit in die Nacht hinein tanzen und feiern.

Tag 18

Obwohl wir sehr wenig Schlaf bekommen haben, müssen wir bereits früh aufstehen und unser Quad zurück in die Stadt bringen. Am Hafen angekommen, holen wir uns ein Frühstück und schon bald sind wir wieder auf der Fähre Richtung Naxos. Wir nutzen die Gelegenheit und holen etwas Schlaf nach. Zurück in Naxos gehen wir erst mal Mittagessen, bevor wir uns wieder ein Quad ausborgen. Tom hat eine Tour für uns vorbereitet, die an der Küste entlang, Richtung Süden, geht. Gegen fünf Uhr geht es los über die Landstraße bis nach Agiassos, wo wir auf eine unbefestigte Sandstraße abbiegen. Der südlichste Punkt Naxos´ ist nicht besonders gut erschlossen und die Straßen werden immer schlechter. Schon bald sind es keine Sandstraßen mehr sondern nur felsige Wege, die wahrscheinlich nur von Wanderern oder Ziegenhirten benutzt werden. Meter für Meter kämpfen wir uns voran, während wir die traumhafte Szenerie bewundern, bevor wir nach etwa zwei Stunden unser Ziel erreicht haben. Vom südlichsten Punkt Naxos´ hat man einen guten Blick auf Koufonissi, eine einsame Inselgruppe, die wir uns in den nächsten Tagen noch mit dem Boot anschauen möchten, falls es der Wind zulässt. Wir fahren auf der Ostküste noch ein paar Kilometer weiter, bevor die Straßen wieder besser werden und kommen immer schneller voran. Es geht nun steil bergauf Richtung Zas, dem höchsten Berg der Kykladen. Wir bleiben am Pass stehen um ein paar Fotos zu machen, doch es ist bereits spät geworden und durch den Wind ist es auch ziemlich kalt, deshalb setzen wir unsere Tour über Filoti und Chalki fort und kehren am frühen Abend zu unserem Hotel zurück. Alle gehen noch schnell unter die Dusche, denn mittlerweile ist die Springer-Familie auf Naxos gewachsen und es geht zum gemeinsamen Essen ins Nikos und Maria, ein nettes, entspanntes Restaurant, direkt am Plaka Beach. Wir werden mit köstlicher griechischer Küche verwöhnt, bevor wir nach einem anstrengenden Tag erschöpft ins Bett fallen.

Tag 19

Immer noch müde vom Vortag, stehen wir dennoch früh auf und geben unser Quad zurück. Wir frühstücken im Hotel und ruhen uns noch etwas aus, bevor wir mit Tom und Julian wieder zum Strand fahren. Mikri Vigla hat den besten Wind der Insel und heute soll er Geschwindigkeiten bis zu 40 Knoten erreichen. Obwohl er kleine Probleme mit dem Kite hat, zeigt Tom uns wieder was er kann und möchte gar nicht mehr aus dem Wasser. Erst als er zu hungrig wird, macht er eine Pause und wir gehen in der Nähe des Strandes zu Flisvos essen, ein Lokal, dass von Kitern geleitet wird und leckere Snacks und frische Säfte serviert. Wieder gestärkt, gehen wir zurück an den Strand und Tom surft schon wieder los. Der Wind wird stärker und es werden immer mehr Wagemutige, die sich aufs Wasser trauen. Bis am späten Nachmittag schauen wir zu, selbst versuchen wollen wir es heute nicht.

Andrea Springer ist nun auch auf Naxos angekommen und am Abend gehen wir zu den drei Brüdern, direkt am Plaka Beach essen. Bei köstlichen griechischen Speisen reden wir viel über die vergangenen Wochen, unsere Erlebnisse und unsere Eindrücke. Erst jetzt wird mir und Maxi bewusst, dass sich der Urlaub unaufhaltsam dem Ende nähert. Wir haben viel gesehen, liebe Leute kennengelernt, Abenteuer erlebt und wunderbare Erinnerungen gesammelt, die einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen haben werden.

Tag 20

Der gestrige Abend ist etwas länger geworden und wir stehen erst am frühen Nachmittag auf. Wir setzen uns an den Pool und lassen uns ein paar Snacks zum „Frühstück“ bringen. Den heutigen Tag werden wir definitiv ruhig angehen. Die nächsten Stunden verbringen wir damit zwischen Pool und Meer zu wechseln, bevor wir uns aufraffen und uns wieder ein Quad arrangieren. Es ist bereits Abend geworden und wir wollen uns den Sonnenuntergang bei der Portara von Naxos, dem Wahrzeichen der Insel, anschauen. Wir sind nicht die einzigen, die diese Idee hatten und müssen uns den Ausblick mit hunderten anderen Touristen teilen. Als die Sonne untergegangen ist, wollen wir zurück zum Plaka Beach fahren, da wir wieder zum Essen eingeladen sind, doch wie so oft springt unser Quad nicht an. Wir schieben es durch die halbe Stadt bevor wir zu einer Werkstatt kommen, die uns Starthilfe geben kann. Nachdem dies schon das zweite Quad von Mikes Bikes ist, das nicht funktioniert, wird es wahrscheinlich auch das letzte sein.

Bei Athina, einer herzlichen Griechin, die ebenfalls Apartments am Plaka Beach besitzt, gibt es heute Abend ein Buffet, wo wir, gemeinsam mit dem restlichen Springer-Team, den Tag ausklingen lassen. Morgen machen wir einen letzten Ausflug in den Süden der Insel, wo uns Tom in eine Höhle führen wird.

Tag 21

Wir treffen uns nach dem Frühstück mit Tom und Julian und fahren gemeinsam Richtung Süden. In Filoti kaufen wir uns Proviant, denn es wird ein heißer und anstrengender Tag werden. Am Zas vorbei, geht es wieder bergab Richtung Küste. Wir biegen von der befestigten Straße ab und fahren so weit, wie es unser Fiat Panda zulässt. Den Rest des Weges müssen wir zu Fuß zurücklegen. Unser Ziel ist ein einsamer Strand mit einer Höhle, in die man schwimmen kann. Nach einem 40-minütigen Fußmarsch kommen wir am Ziel an und es hat sich voll und ganz ausgezahlt. Hier ist wahrscheinlich das klarste Wasser, das wir bis jetzt auf der Reise gesehen haben. Wir schnorcheln, versuchen unser Glück mit der Harpune, springen von Klippen und genießen unseren letzten Tag in vollen Zügen. Wir sind etwas neidisch auf die Gruppen, die mit dem Boot gekommen sind, da wir immer noch 40 Minuten, bergauf, durch die Hitze gehen müssen aber es lohnt sich trotzdem hierherzukommen.

Mittlerweile sind noch mehr Freunde, aus Kärnten, auf Naxos angekommen und wir treffen uns am Abend zum Essen bei den drei Brüdern, das mit der Zeit zu unserem Stammlokal am Plaka Beach geworden ist. Danach sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer und Maxi und ich dürfen noch mal von unseren letzten 3 Wochen erzählen. Wie wir auf Santorini in der Einöde gefeiert haben, wie wir beide auf Ios krank im Bett gelegen sind, wie wir auf Paros auch die hintersten Ecken der Insel erforscht haben um etwas Klippenspringen zu können, wie ich auf Naxos beim Kitesurfen kläglich versagt habe oder all die anderen wunderbaren Dinge, die wir erleben durften. Es war wirklich eine unglaubliche Zeit auf den griechischen Inseln und wir können es immer noch nicht ganz glauben, dass wir morgen in der Früh bereits abreisen. Dennoch gehen wir heute mit einem Lächeln schlafen, denn die Erinnerungen werden uns, dank dem Reisetagebuch und vor allem auch dank dem super Team von Springer Reisen, die das ganze möglich gemacht haben, für immer bleiben.

Naxos Tagebuch

Naxos Tagebuch
Blogger
Florian Zuschlag

Es war wie eine Befreiung. Der Blick auf die Hauptstadt Chora, das Anlegen der Blue Star-Fähre, die Fahrt mit dem Kleinbus nach Plaka. Der gelernte Naxos-Urlauber weiß, was einen hier am kilometerlangen, feinsandigen Strand erwartet. Und all der Stress der vergangenen Wochen scheint wie weggeblasen.

Tag 1

Der erste Sprung ins azurblaue Wasser entschädigt für vieles. Wir fühlen uns zuhause, angekommen, entspannt. Das ist es vielleicht, was Naxos von anderen Inseln unterscheidet. Glauben wir halt. Am ersten Abend entscheiden wir uns für eine Taverne in der Nähe unserer Unterkunft – Taverna Manolis. Es sollte das erste und letzte Mal dort sein. Entgegen den Gepflogenheiten auf Naxos wurden wir hier nicht freundlich bedient. Das Essen? Mittelmaß. Wir freuen uns auf unsere Stammtaverne ein paar hundert Meter weiter. Aber dazu morgen mehr …

Tag 2

Noch kein Mietauto, kein Quad, kein Busticket. Zu Urlaubsbeginn darf es ruhig auch der Strand direkt vor den Studios Athina sein. Sechs Euro kosten hier Sonnenschirm samt zweier Liegen. Unsere Söhne bauen eine Sandburg, die einen an den schiefen Turm von Pisa erinnern. Oder war es doch der Eiffelturm? Egal. Vater und Mutter schaffen je zig Seiten der mitgebrachten Bücher. Herunterkommen? Erledigt. Mittags decken wir uns im Minimarkt mit Gemüse und Obst ein. Warum geht das zuhause nie? Und wieso schmecken mir plötzlich sogar Tomaten? Es muss eine besondere Sonne sein, die hier scheint. Ein kühles Mythos gehört zum guten Ton. Ich bin kein klassischer Tourist – aber genießen, das kann ich! Wir bleiben bis zum frühen Abend. Unsere Jungs pendeln von Meer zu Pool und retour. Und reden den ganzen Nachmittag von Nikos und Maria. Meine Frau und ich auch. Nikos und Maria? Das ist „unsere“ Taverne. Hierher zieht es uns Jahr für Jahr. Der Chef, Nikos, erkennt uns aus der Ferne. Zwei Ouzo stehen bereit. Wir gönnen uns das volle Programm. Kleine Fische frittiert, griechischer Salat, Papoutsaki – ein typischer Auflauf , Oktopus gegrillt und Rindfleisch-Steak vom Grill. 42 Euro sagt der Kellner, als er uns vier Stück Süßspeisen vom Haus kredenzt. Kein Wunder also, dass wir neun (!) unserer 13-Naxos-Abende hier verbringen sollten.

Tag 3

Wir sind im Urlaubs-Modus angekommen, packen unsere Badetasche und schlendern mit Kind und Kegel den Strand entlang bis nach Agia Anna. Diese Bucht hat auch etwas Besonderes. Und die Fischerboote, die am kleinen, ursprünglichen Hafen vor Anker liegen, sowieso. Stundenlang sitzen unsere Kinder hier im Sand, schauen, träumen. Auch sie sind entspannt. Es gibt keine Bespaßung. Der Fernseher, so haben wir es ihnen zumindest erklärt, geht leider nicht. Spielhöllen, Rutschen-Paradiese? Fehlanzeige. Aber das brauchen sie nicht. Zu Beginn jedes Naxos-Urlaubes bekommt jeder eine Sandspielzeug-Garnitur. Und einen Ball. Wir spielen Beachtennis. Erfinden einen Weitsprung-Contest am Strand, schnapsen rund um die Uhr und müssen aufpassen, dass der 7-Jährige Vifzack uns in Sachen Schach nicht in die Schranken weist. Auch das ist Urlaub auf Naxos.

Tag 4 - 7

Wir gönnen uns ein Mietauto. 200 Euro für vier Tage kostet der Fiat 500. Ein schneidiges Gefährt, das man hier verbreitet sieht. Wir sind begeistert. Und nehmen als erstes eine Tour in Angriff, die es in sich hat. Der Inselosten, das Hafendorf Moutsana. Hier waren wir bis dato noch nie. Es sollte sich auszahlen. Die Überfahrt ist spektakulär. Über Serpentinen in wilder Landschaft, die man hier so gar nicht vermuten würde, kommen wir – an hunderten Ziegen vorbeifahrend – schließlich auf der anderen Seite der Insel an. Nach Pflichtstopp in Moutsouna fahren wir die Küstenstraße Richtung Süden weiter. In Kanaki halten wir eher zufällig. Eine Abkühlung war fällig. Der Strand ist unglaublich schön. Anders als im Westen. Man geht gefühlte hundert Meter lang ins Wasser, bis man zu schwimmen beginnen muss. So ähnlich wie an der Adria in Lignano. Mit dem feinen Unterschied freilich, dass das Wasser hier hundertmal schöner ist. Hierher kehren wir auch am nächsten Tag zurück, haben außerdem das Bergdorf Apeiranthos besucht (schön!) und am Hauptplatz von Filoti dem Treiben der Einheimischen beigewohnt. Am Heimweg Richtung Plaka halten wir an der Hauptstraße auf Höhe von Kastraki. Einmal eine neue Taverne sollte es sein. Wir sind begeistert. Muscheln, Kalamari, Fleisch – alles von feinster Qualität. Das muss ich der Andrea Springer berichten, denke ich mir. So unscheinbar von aussen, so hip von innen. Abends, bei einem Glas Wein am Balkon unserer schönen Ferienwohnung bei Athina, schau ich mir die Visitenkarte der Taverne genauer an. Axiotissa, ein Restaurant, das Andrea in ihrem Buch „Mein Naxos“ als eines der ersten gelobt und beschrieben hat. Doch nix, mit Geheimtipp :-) Aber gut war’s!

Tag 8-10

Wer das Cafe Ingeborg in Klagenfurt nicht kennt, hat definitiv etwas versäumt. Hier hatten wir vor einigen Monaten einen sehr netten Abend, lernten dort auch ein Klagenfurter Pärchen kennen. Wie der Zufall will, trafen wir sie an der Plaka wieder. Sie wohnen direkt im Nachbarhaus, dem Angeliki. Auch ein sehr nettes Kleinhotel, in dem wir vor drei Jahren urlaubten. Man redet über dies und das, trinkt das eine oder andere Glaserl und geht abends gemeinsam essen. Wir sollten ihnen einen Geheimtipp zeigen. Ergo ging es wieder zu Nikos und Maria, diesmal allerdings diretissima an den Strand. Dort kann man auch speisen. Die Tische stehen im Sand, der Blick Richtung Paros ist sensationell. Es war ein wunderbarer Abend. Armin und Birgit haben sich übrigens auch in Naxos verliebt. Sie kommen wieder. Wie so viele.

Tag 11

Im Vorjahr lernten wir Marianos Makis kennen. Er ist Kapitän der "Iason", ein Touristen-kutschierendes-Schiff, das die schönsten Plätze rund um Naxos ansteuert. Meine Jungs reden das ganze Jahr von ihm. „Heuer Papa“, sagt mein Großer in schöner Regelmäßigkeit, „gehe ich mit ihm tauchen.“ Bei unserem letztjährigen Trip zur Rina Höhle hatte er uns mit frischen Muscheln versorgt, die er zuvor selbst emportauchte. Heuer entscheiden wir uns für den Trip nach Paros und Antiparos. Als wir die Tour am Abend zuvor direkt in Agia Anna buchen, sieht er mich fragend an. „Willst du wirklich morgen fahren? Übermorgen wird das Wetter besser.“ Mir egal", dachte ich. Das Wetter ist hier eh immer schön. Und als wir mit einem eben kennengelernten Pärchen aus Australien alleine auf einem Schiff, das normalerweise locker 50 Passagiere verträgt, Richtung Paros schippern, fühle ich mich bestätigt. Eine halbe Stunde später weiss ich, was der Kapitän meint. Ein Reisebus hält am Hafen von Paros. Und eine nicht enden wollende Gruppe von Jugendlichen kommt an Bord. Es handelt sich um eine Gruppe von Maturanten, zufälligerweise ebenfalls aus Australien, die ihre „Reife“ auf offener See zu begießen pflegt. Ein Wahnsinn ;) Obwohl sich die Teenies für ihre Verhältnisse gesittet benehmen, ist der Törn ein Ballermann-Abklatsch. Unsere Söhne haben ihren Spaß, den immer betrunkener werdenden Burschen bei ihren Spielchen zuzusehen. „Siehst du jetzt, wie schlecht das Wetter heute ist“, grinst mich der Kapitän bei 35 Grad im Schatten ohne Wolken an. „Hoher Wellengang“, antworte ich ihm. Der Tag ist trotzdem schön. Und ich habe dazugelernt. Man muss bei den Griechen ab und an auch zwischen den Zeilen lesen können.

Tag 12

Als Familienvater ist es eine der Unmöglichkeiten, sich während des Naxos-Urlaubes ohne Quad fortzubewegen. Also tun wir das auch. Und wie! Unter Jubelrufen unserer Jungs fahren wir Richtung Aliko, wo wir gerne in der Bucht unter einer Hotelruine baden. Dort hatten Belgier einst ein Luxushotel in Planung, dabei allerdings auf Genehmigungen vergessen. Der Vorteil dort? Die Bucht ist beinahe windstill, das Wasser ein Traum. So ein Quad ist für Kinder ein Gedicht. Überhaupt dann, wenn man sie meterweise alleine fahren lässt. Wieder zuhause werden sie freilich zu berichten wissen, dass sie „ganz ohne Papa und Mama auf der Hauptstraße unterwegs waren.“ Es die unglaubliche Leichtigkeit des Seins, die einen auf Naxos packt. Mit Quad wird sie deutlich spürbar. Wir lieben das. Und kommen sicher wieder.

Tag 13

Natürlich ist Wehmut dabei. Athina, rührige Hotelchefin begleitet uns bis in den Bus, der uns bis an den Hafen von Chora bringt. Dort steigen wir wieder in die Fähre ein, findet doch die letzte Nacht roulettemäßig auf Santorin statt. Wir kennen auch diese Insel schon bestens. Und für ein, zwei, drei Tage ist sie auch immer eine Reise wert. Die Hotels dort haben hohen Standard. So auch das unsere: Atlas Boutique. Wir haben ein eigenes Jaccuzzi im Garten vor dem Zimmer. Dort sitzen wir kurz vor Mitternacht. Zu viert. Wir lassen den Urlaub Revue passieren. Und legen ein Gelübde ab. Naxos/Santorin – wir kommen sicher wieder!

Skiathos, Skopelos, Alonissos - traumhaftes Inselidyll

Skiathos, Skopelos, Alonissos - traumhaftes Inselidyll
Bloggerin
Andrea Springer

Anreisen kann man ganz einfach per Flug ab Graz (Juni bis September). Für uns ging es so direkt nach Skiathos, der Hauptinsel der Sporaden, wo wir die ersten drei Tage unserer Reise verbrachten. Das Tolle an dieser Insel ist, dass sie aufgrund ihrer eher kleinen Größe bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist. Es ist die perfekte Urlaubsdestination für all jene, die den Alltag hiner sich lassen und komplett abschalten wollen. Die Insel ist auch im Hochsommer ganz grün und die Bäume reichen bis ans Wasser, was beim Sonnenbaden auch angenehmen Schatten spendet.

Skiathos

Auf Skiathos gibt es über 60 Strände und in der Hauptstadt findet man viele ausgezeichnete Restaurants, Cafés und Bars. Exklusiv wohnen kann man im Skiathos Princess Hotel*****. Auch Pierce Brosnan und Meryl Streep konnten sich davon überzeugen – während der Dreharbeiten zum Film „Mamma Mia“ haben sie hier übernachtet.

Für alle, die das ruhige Strandleben etwas aufpeppen wollen, ist der „Banana Beach“ – der sogenannte „Partystrand“ der Insel – genau das richtige. Dieser ist zweigeteilt - im hinteren Bereich befindet sich ein offizieller FKK Strand, was für die Reisedestination Griechenland sehr untypisch und normalerweise nicht erlaubt ist. Wer es ganz ruhig möchte, findet vor allem im Norden einsame Buchten. Um dorthin zu gelangen, sollte man sich allerdings ein Boot mieten, da nur der Süden der Insel erschlossen ist. Die Busverbindungen auf Skiathos sind aber auch ausgezeichnet und sehr günstig. Pro Strecke zahlt man max. € 1,50. Ein kulinarisches Highlight, das es nur auf Skiathos gibt, ist „Tsipouro“ – ein ouzoähnliches Getränk. Das eigentlich außergewöhnliche daran ist, dass man zu jedem bestellten Tsipouro automatisch Spezialitäten wie überbackenen Fisch, Muscheln und andere Vorspeisen kostenlos dazubekommt. In meiner Lieblingstaverne „Mouragio“ an der Hafenpromenade hat uns der Tsipouro besonders gut geschmeckt.

Alonissos

Unser nächster Stopp war die Nachbarinsel Alonissos, die wir ganz einfach mit der Fähre (Fahrdauer ca 25 Minuten) erreichten. Mir persönlich hat es hier am besten gefallen – besonders schön fand ich den Agios Dimitrios Strand und das Lokal „Sunset". Auch die Altstadt mit den vielen Livemusik-Lokalen sowie die Geschäfte mit heimischen Produkten (Spezialität: Thunfisch) waren für mich einzigartig. Auffallend ist, dass es auf Alonissos – abgesehen von ein paar italienischen Gästen - fast gar keine ausländischen Touristen gibt. Die Strände bestehen aus Steinen und Felsen und sind so gut wie menschenleer.

Skopelos

Die letzten Tage unserer Reise haben wir dann auf der Insel Skopelos verbracht, welche mit der Fähre ca. 45 Minuten von Skiathos entfernt liegt. Skopelos ist derzeit im „Mamma Mia" - Fieber, da der Großteil des gleichnamigen Filmes (mit Pierce Brosnan und Meryl Streep in den Hauptrollen) hier gedreht wurde. Diese Insel hat meinem Sohn besonders gut gefallen. Empfehlen kann ich das griechische Restaurant „Nostos" in Skopelos Stadt sowie eine „Dachterrassen-Bar" am Ende der Hafenpromenade. Die schönsten Strände sind der Kastani-Strand (hier sollte man Getränke und Essen selber mitbringen – es gibt dort keine einzige Strandbar) und der Milia Strand. Ich empfehle hier das Hotel Skopelos Village ****. Dort hat man einen super schönen Blick auf den Hafen.
Das Sportlerherz kommt auf keiner der Insel zu kurz. Jogging-Freunde können zum Beispiel auf Skiathos vom Hotel Skiathos Princess zum Koukounaries-Strand laufen. Das ist ein 1 Kilometer langer, traumhafter Sandstrand. Auf Alonissos würde ich die vielen kleinen Waldwege entlang den Klippen als Laufstrecken empfeheln, und auf Skopelos kann man am wunderschönen Hafen laufen. Windsurfer sollten unbedingt die Insel Skopelos besuchen, auf Skiathos ist es eher windstill und daher zum Surfen ungeeignet.

New York

New York
Bloggerin
Andrea Springer

Der Herbst ist für mich Fernreisezeit.  Meine absolute Lieblingsstadt ist New York.  Keine andere Stadt hat so unglaublich viel zu bieten und so viele Gesichter. Besonders faszinierend ist für mich New York in der Vorweihnachtszeit mit all den bunten Farben, Dekorationen und Lichtern.

Perfekter Aufenthalt

Ein Besuch in der Metropolitan Opera, Jogging im Central Park und mit ein wenig Glück eine Runde Golf im „Beth Page Black“ gehören für mich zu einem perfekten Aufenthalt dazu. Der Platz ist wirklich spektakulär, sehr weitläufig und mit sehr vielen Bunkern ausgestattet. Für Schnäppchenjäger empfehle ich „Century 21“ ein Designeroutlet nähe Wall Street, zum Abendessen das „Balthazar“ in Soho und bei schönem Wetter einen Sundowner auf der Dachterrasse des MetMuseums.