
Santorins schönste Strände
Faszinierend, gewaltig und atemberaubend präsentiert sich die Insel Santorin. Ein Vulkan prägt die ganze Geschichte der Insel, die sich heute in den zumeist dunklen Stränden widerspigelt. Steil abfallende Felsküsten, pittoreske Hafenorte und zauberhafte Buchten prägen das Bild.
Kamari Strand
Der größte Inselstrand im Osten von Santorin, im gleichnamigen Ferienort gelegen. Den Besucher erwartet grobsandiger, kilometerlanger Strand sowie zahlreiche Geschäfte, Tavernen, Kafenions sowie verschiedenste Wassersportmöglichkeiten.
Perissa Strand
Die atemberaubende Lage am Fels "Messa Vuono" und der schwarze, vier Kilometer lange Lavastrand zeichnen Perissa aus. Zahlreiche Wassersportmöglichkeiten, Tavernen, Geschäfte, Diskotheken entlang der Uferpromenade sorgen am Abend für Abwechslung.
Red Beach
Wohl der bekannteste und spektakulärste Strand auf Santorin. Vor allem das Farbenspiel der Felswand und dem Meer ist sehr beeindruckend. Liegestuhlverleih und zwei Tavernen direkt am Strand.
Oia - Ammoudi
Die pittoreske Bucht unterhalb von Oia ist über den Treppenweg oder über die Straße zu erreichen. Fischerhafenidylle pur mit bunten Tavernen, das schimmernde Wasser und den weißen, gekalkten Häusern obenauf. Tipp: Sonnenuntergang hier erleben!

Ausflugstipps für Santorin
Akrotiri
Auf der Strecke von Thira zum Kloster fahren wir an den malerischen Dörfern Katerados, Messaria und Vothonas vorbei, in denen die unterirdischen Häuser charakteristisch sind. Wir fahren auch an Pyrgos vorbei, es ist das älteste Dorf der Insel. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir das Kloster Profitis Elias, das um 1711 von zwei Brüdern, den Geschwistern Bellonias gebaut wurde. Früher fungierte das Kloster als Museum mit einer interessanten Ausstellung von Gegenständen volkstümlicher und kirchlicher Herkunft. Nach der Besichtigung
des Klosters fahren wir nach Akrotiri. Akrotiri ist eine prähistorische Stadt, deren
Kultur einst in voller Blüte stand. Damals lautete der Name der Insel „Strongili“. Um 1500 v. Chr. wurde die Insel durch einen Vulkanausbruch zerstört. 1967 unternahm der Archäologe Marinatos die ersten Ausgrabungen. Es wurde festgestellt, daß Akrotiri eine spätminoische Siedlung war. Nach einem
Aufenthalt in Akrotiri fahren wir Richtung Faros-Leuchtturm (Aussichtspunkt). Danach gibt es ein Mittagessen in einer Taverne.
Bootsrundfahrt
Wir fahren mit dem Bus bis zum Hafen Athinos, wo die Bootsrundfahrt beginnt. Mit dem Schiff fahren wir die westliche Küste entlang um die Halbinsel Akrotiri – dort werden Sie die eindrucksvollen Vulkanfelsen sehen. Auf dem Weg zu den heißen Quellen sehen Sie auf Ihrer linken Seite die kleine Insel Aspronisi.
Da die Insel nur aus Kalkstein gebaut ist, befinden sich auf ihr lauter weiße Steine. Die erste Pause machen wir bei den heißen Quellen (ca. 30 Min.), die sich zwischen dem alten Vulkan (Palea Kameni) und dem neuen Vulkan (Nea Kameni) befinden. Es besteht die Möglichkeit zum Baden (Temperatur ca. 38° C). Danach fahren wir nach Thirassia. Eine Insel, auf der es keinen Tourismus gibt. Dort können Sie Muli reiten (um das Dorf Manolas zu erreichen) oder Sie können auch zu Fuß bis zum Dorf gehen. Sie werden dort sehen, wie
Santorin vor 30 Jahren aussah. Auf Thirassia bleiben wir ungefähr zwei Stunden, damit Sie dort in Ruhe essen, baden oder mit Mulis reiten können. Der letzte Stop der Bootsfahrt wird die Insel Nea Kameni sein. Der Vulkan Nea Kameni ist der einzige aktive Vulkan der Ägais. Im Mai 1707 v. Chr, nach einigen kleineren Erdbeben, sahen die Einwohner Santorins einen weißen Felsen aus dem Meer aufsteigen, lautlos, ohne weitere Vulkanausbrüche und Erdbeben wuchs er jeden Tag, bis die heutige Form der Vulkaninsel entstanden war.
Heute ist die Insel 127 m hoch und hat einen Kraterdurchmesser von 80 m. Verschiedene Ausbrüche ließen andere, kleinere Krater entstehen.
Bis 1950 gab es aber keine größeren nennenswerten Eruptionen. Wir verlassen Nea Kameni, und um 18.00 Uhr kommen wir nach Athinios. Von dort fahren wir mit dem Bus retour nach Kamari.
Die Dörfer Santorin und Sonnenuntergang in Oia
In unseren klimatisierten Bussen können wir bequem die schönen Dörfer auf Santorin besichtigen. Wir besuchen zuerst die älteste Kirche der Insel, Panajia Episkopi, die unter der byzantinischen Herrschaft von Alexios Komninos
erbaut wurde. Danach fahren wir zum Dorf Mesa Gonia, das auch „Geisterstadt“ genannt wird, da es seine Bewohner nach einem Erdbeben 1956 verlassen
haben – auch heute wohnen nur wenige Menschen dort. Wir können durch die verfallenen Gassen bummeln und die Häuser fotografieren, an denen seit 1956 nichts verändert wurde. Weiter führt uns die Fahrt in das idyllische Dorf Pirgos, wo wir ein altes venezianisches Kastell sehen werden. Unser Reiseleiter
weiß viel zu erzählen und bringt uns auch die Lebensweise der Dorfbewohner
näher. Auf der Fahrt nach Oia halten wir im hübschen Imerovigli, wo wir von der größten Festung Santorinis, Skaros, die herrliche Aussicht auf die Caldera genießen. Danach legen wir eine der schönsten Strecken Santorinis zurück – bis wir im pittoresken Oia ankommen, dem Dorf mit den schönsten Sonnenuntergängen. Bei einem Spaziergang durch die gepflasterten Gassen können Sie die typische Kykladenarchitektur entdecken und die friedliche Stimmung genießen. Während die Sonne untergeht, haben Sie die herrlichste Aussicht auf die Caldera, den Vulkan, Thirassia und natürlich ganz Santorini.
Wenn die goldene Scheibe im Meer versinkt, wird alles in malerische Farben getaucht und eine herrliche Ruhe breitet sich aus. Um diesen schönen Tag abzuschließen, können Sie in einem der hübschen Cafés einen Drik genießen und das Farbenspiel am Himmel bewundern.
