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Ausflugstipps für Santorin

Akrotiri
Auf der Strecke von Thira zum Kloster fahren
wir an den malerischen Dörfern Katerados,
Messaria und Vothonas vorbei, in denen die
unterirdischen Häuser charakteristisch sind.
Wir fahren auch an Pyrgos vorbei, es ist das
älteste Dorf der Insel. Nach einer kurzen Fahrt
erreichen wir das Kloster Profitis Elias, das um
1711 von zwei Brüdern, den Geschwistern
Bellonias gebaut wurde. Früher fungierte das
Kloster als Museum mit einer interessanten
Ausstellung von Gegenständen volkstümlicher
und kirchlicher Herkunft. Nach der Besichtigung
des Klosters fahren wir nach Akrotiri.
Akrotiri ist eine prähistorische Stadt, deren
Kultur einst in voller Blüte stand. Damals
lautete der Name der Insel „Strongili“. Um
1500 v. Chr. wurde die Insel durch einen
Vulkanausbruch zerstört. 1967 unternahm der
Archäologe Marinatos die ersten Ausgrabungen.
Es wurde festgestellt, daß Akrotiri
eine spätminoische Siedlung war. Nach einem
Aufenthalt in Akrotiri fahren wir Richtung
Faros-Leuchtturm (Aussichtspunkt). Danach
gibt es ein Mittagessen in einer Taverne.

Bootsrundfahrt
Wir fahren mit dem Bus bis zum Hafen
Athinos, wo die Bootsrundfahrt beginnt. Mit
dem Schiff fahren wir die westliche Küste entlang
um die Halbinsel Akrotiri – dort werden
Sie die eindrucksvollen Vulkanfelsen sehen.
Auf dem Weg zu den heißen Quellen sehen Sie
auf Ihrer linken Seite die kleine Insel Aspronisi.
Da die Insel nur aus Kalkstein gebaut ist, befinden
sich auf ihr lauter weiße Steine. Die
erste Pause machen wir bei den heißen
Quellen (ca. 30 Min.), die sich zwischen dem
alten Vulkan (Palea Kameni) und dem neuen
Vulkan (Nea Kameni) befinden. Es besteht die
Möglichkeit zum Baden (Temperatur ca. 38° C).
Danach fahren wir nach Thirassia. Eine Insel,
auf der es keinen Tourismus gibt. Dort können
Sie Muli reiten (um das Dorf Manolas zu erreichen)
oder Sie können auch zu Fuß bis zum
Dorf gehen. Sie werden dort sehen, wie
Santorin vor 30 Jahren aussah. Auf Thirassia
bleiben wir ungefähr zwei Stunden, damit Sie
dort in Ruhe essen, baden oder mit Mulis reiten
können. Der letzte Stop der Bootsfahrt wird
die Insel Nea Kameni sein. Der Vulkan Nea
Kameni ist der einzige aktive Vulkan der Ägais.
Im Mai 1707 v. Chr, nach einigen kleineren
Erdbeben, sahen die Einwohner Santorins
einen weißen Felsen aus dem Meer aufsteigen,
lautlos, ohne weitere Vulkanausbrüche
und Erdbeben wuchs er jeden Tag, bis die heutige
Form der Vulkaninsel entstanden war.
Heute ist die Insel 127 m hoch und hat einen
Kraterdurchmesser von 80 m. Verschiedene
Ausbrüche ließen andere, kleinere Krater entstehen.
Bis 1950 gab es aber keine größeren
nennenswerten Eruptionen. Wir verlassen Nea
Kameni, und um 18.00 Uhr kommen wir nach
Athinios. Von dort fahren wir mit dem Bus
retour nach Kamari.

Die Dörfer Santorin und Sonnenuntergang in Oia
In unseren klimatisierten Bussen können wir
bequem die schönen Dörfer auf Santorin besichtigen.
Wir besuchen zuerst die älteste
Kirche der Insel, Panajia Episkopi, die unter der
byzantinischen Herrschaft von Alexios Komninos
erbaut wurde.
Danach fahren wir zum Dorf Mesa Gonia, das
auch „Geisterstadt“ genannt wird, da es seine
Bewohner nach einem Erdbeben 1956 verlassen
haben – auch heute wohnen nur wenige
Menschen dort. Wir können durch die verfallenen
Gassen bummeln und die Häuser fotografieren,
an denen seit 1956 nichts verändert
wurde. Weiter führt uns die Fahrt in das
idyllische Dorf Pirgos, wo wir ein altes venezianisches
Kastell sehen werden. Unser Reiseleiter
weiß viel zu erzählen und bringt uns
auch die Lebensweise der Dorfbewohner
näher. Auf der Fahrt nach Oia halten wir im
hübschen Imerovigli, wo wir von der größten
Festung Santorinis, Skaros, die herrliche
Aussicht auf die Caldera genießen. Danach
legen wir eine der schönsten Strecken
Santorinis zurück – bis wir im pittoresken Oia
ankommen, dem Dorf mit den schönsten
Sonnenuntergängen. Bei einem Spaziergang
durch die gepflasterten Gassen können Sie
die typische Kykladenarchitektur entdecken
und die friedliche Stimmung genießen.
Während die Sonne untergeht, haben Sie die
herrlichste Aussicht auf die Caldera, den
Vulkan, Thirassia und natürlich ganz Santorini.
Wenn die goldene Scheibe im Meer versinkt,
wird alles in malerische Farben getaucht und
eine herrliche Ruhe breitet sich aus. Um diesen
schönen Tag abzuschließen, können Sie
in einem der hübschen Cafés einen Drink
genießen und das Farbenspiel am Himmel bewundern.